STRAFVERTEIDIGER

 

Bei Problemen mit der Polizei: Besorgen Sie sich einen guten Strafverteidiger!


Ob und aufgrund welcher Tatsachen gegen Sie ermittelt wird, entzieht sich oft Ihrer Kenntnis. Ihr Fall könnte mit Ihrer Verhaftung oder der Ladung zu einer Beschuldigtenvernehmung beginnen, manchmal erfahren Sie auch erst davon, wenn schon die Anklage in Ihrem Briefkasten liegt. Ohne einen Spezialisten kann der gesamte Prozess verwirrend und extrem anstrengend sein. Ihre Freiheit ist permanent in Gefahr. Daher sollten Sie bereits so früh wie möglich, z.B. wenn Sie auch nur vermuten, dass jemand eine Strafanzeige gegen Sie gestellt hat, einen Rechtsanwalt aufsuchen und dabei die wichtigste und oberste Regel beachten: Schweigen ist Gold!

Sprechen Sie mit Niemanden über eventuelle Ermittlungsverfahren oder Probleme mit der Polizei, denn abgesehen von engen Familienmitgliedern können z.B. Bekannte oder Freunde später als Zeugen geladen werden und müssen dann theoretisch wahrheitsgemäß auch darüber berichten, was Sie im vertraulichen Gespräch erzählt haben. So manche Freundschaft besteht eine solche „Zerreißprobe“ nicht.

Was genau Ihnen vorgeworfen wird lässt sich erst über eine Akteneinsicht klären, d.h. Ihr Rechtsanwalt – und nur dieser hat ein vollumfängliches Recht dazu – wird sich die Ermittlungsakte bei der Staatsanwaltschaft besorgen. Erst dann lässt sich realistisch abschätzen, was Ihnen im schlimmsten Fall für eine Strafe droht, welche Art von Verteidigungsstrategie sinnvoll ist und worum es eigentlich geht.

Sollten Sie sich zunächst unsicher sein, ob Sie direkt einen Strafverteidiger beauftragen wollen oder ob Sie nicht womöglich selbst „erst einmal die Sachlage prüfen sollten“, dann empfehlen wir Ihnen, den vollautomatisierten Service „EZDiscovery“ unseres Partnerunternehmens „Selbstjustiz.eu“ zu benutzen. Sie erhalten kostentransparend, schnell und einfach „Ihre Strafakte“ Online zur Verfügung gestellt.

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Sobald die Ermittlungsakte vorliegt, muss diese ausgewertet werden. Nur im Rahmen eines persönlichen Mandantengesprächs wird der Verteidiger in die Lage versetzt, den Fall vollständig zu verstehen und eine adäquate Verteidigungsstrategie zu entwickeln. Die wichtigste Frage des Mandanten lautet:

Das hängt maßgeblich vom Vorwurf ab, der Ihnen gemacht wird. Der jeweilie Tatbestand (z.B. Betrug, Diebstahl, Totschlag, Steuerhinterziehung usw.) enthält einen Strafrahmen mit einer Mindeststrafe.

Verbrechen im Sinne des § 12 (1) StGB bedeuten theoretisch Haftstrafe ab einem Jahr Gefängnis, während Vergehen nach § 12 (2) StGB mit unter einem Jahr Freiheitsstrafe oder durch Geldstrafen geahndet werden. Eine Gefängnisstrafe kann verheerend sein – Sie kann Sie Ihren Job und die Möglichkeit kosten, für Ihre Familie zu sorgen. Doch auch andere Bestrafungen können Ihr Leben vollkommen verändern:

Sie können vom Gericht angeordnet bekommen, einen längeren Zeitraum überwacht zu werden, exorbitante Geldauflagen zu erfüllen, Schadenswidergutmachung zu leisten, eine stationäre Therapie zu absolvieren und vieles mehr. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass die Bestrafung in Ihr Führungszeugnis eingetragen wird mit der Folge, dass Sie viele öffentliche Leistungen schwerer oder gar nicht erhalten und die Suche nach einem Job unmöglich wird.

Wenn Sie einer Straftat beschuldigt werden, sollte Ihre erste Maßnahme sein, einen starken Strafverteidiger zu beauftragen, der Ihre Rechte entschlossen schützt und wahrnimmt. Rechtsanwalt David Sanker hat unzählige Mandanten wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten bundesweit (der Kanzleisitz ist in Köln) vertreten. Mit seinem Ruf für hervorragenden Service und Engagement wird David Sanker sich Ihrem Fall mit Leidenschaft und Stärke widmen und für Ihre Rechte kämpfen.

Unsere Merkmale

Sofortige Hilfe

bei Durchsuchungen: Wir sind jederzeit erreichbar um auch im Falle von Sofortmaßnahmen effektiv einzuschreiten und Ihre Beschuldigtenrechte zu wahren.

Verteidigung

im Ermittlungsverfahren: Wenn die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft gegen Sie ermittelt, nehmen wir sofort die Verhandlung mit den Behörden auf und versuchen das Verfahren so schnell wie möglich einzustellen.

Revision

Berufung und Wiederaufnahme: Wissenschaftliches Arbeiten und exakte Rechtskenntnisse sind unser Markenzeichen, sodass wir für Sie erfolgreich Rechtsmittel gegen Verurteilungen einlegen können.

Anatomie einer Strafsache. Oder: In welchem Verfahrensstadium befinde ich mich?

Neben der Akteneinsicht ist die zweite wichtige Fragestellung, die Ihr Verteidiger wissen muss, in welchem Verfahrensstadium Sie sich befinden. Hiervon hängt eine Vielzahl von Folgeentscheidungen ab.

Ihr Fall beginnt mit einer Untersuchung bzw. einem Ermittlungsverfahren. Entweder hat eine Einzelperson eine Anzeige gegen Sie bei der Polizei erstattet oder Sie werden am Tatort festgenommen. Wenn Sie nicht am Tatort festgenommen wurden kann es sein, dass die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl beim zuständigen Untersuchungsrichter beantragt.

Gelingt es der Staatsanwaltschaft, plausible Gründe dafür darzulegen, dass Sie sich einer etwaigen Hauptverhandlung z.B. durch Flucht entziehen werden, wird der Richter einen Haftbefehl erlassen. Ferner kann die Staatsanwaltschaft, sofern sie glaubhaft darlegen kann, dass z.B. Schmuggelware oder andere kompromittierende Gegenstände in Ihrem Haus oder Ihrem Geschäftslokal liegen, einen Durchsuchungsbeschluss beim Gericht beantragen.

In letzter Zeit immer häufiger wird von der Maßnahme des Arrestes Gebrauch gemacht, wenn davon auszugehen ist, dass es nach dem Hauptverfahren zu einem Verfall gem. § 73 StGB kommen wird. Hinter einer Vielzahl komplizierter Rechtsvorschriften verbrgt sich umgangssprachlich das „Einfrieren der Konten“. Im Ergebnis ist das Ermittlungsverfahren – obgleich der Beschuldigte als unschuldig gilt – teilweise existenzvernichtenden Zwangsmaßnahmen ausgesetzt und das Ermittlugnsverfahren bietet extrem vielseitige Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Verteidigung.

Bereits hier muss engagiert verhandelt und notfalls gekämpft werden.

Eine häufig gewählte Möglichkeit, die Vollstreckung der Untersuchungshaft abzuwehren, ist die Hinterlegung einer Kaution mit dem Ziel, einen Verschonungsbeschluss zu erhalten. In diesem Fall müssen Sie unbedingt eine komplette Summe, die im Verhältnis zum Vorwurf der Straftat und Ihren Einkommensverhältnissen steht, bei einer Hinterlegungsstelle am Amtsgericht leisten. Dieser Schritt erfordert Verhandlungsgeschick und das richtige Gespür für die materielle Rechtslage.

Oftmals ist ein Verschonungsbeschluss geknüpft an weitere Auflagen, insbesondere das regelmäßige, meist wöchentliche Melden bei Ihrer lokalen Polizeiwache. Auch Drogentests, medizinische Behandlung oder das Tragen von Peilsendern sowie das Verbot, bestimmte Gegenden aufzusuchen, kann eine Bedingung für die vorzeitige Entlassung aus der U-Haft gegen Kaution sein. Lassen Sie sich unbedingt von Rechtsanwalt und Strafverteidiger David Sanker zu den Risiken beraten und vor dem Untersuchungsgericht vertreten.

Sofern die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass Sie überwiegend wahrscheinlich verurteilt werden, wird sie Anklage beim zuständigen Gericht erheben. Welches Gericht zuständig ist, hängt von der Straferwartung ab: Bei Freiheitsstrafen bis zu 2 Jahren wird Anklage beim Einzel-Strafrichter beim Amtsgericht, bei Freiheitsstrafen zwischen 2 und 4 Jahren bzw. bei Verbrechenstatbeständen wird Anklage beim Schöffengericht beim Amtsgericht erhoben.

Wenn die Verurteilung wegen eines Verbrechens mit einer Straferwartung über 4 Jahre Freiheitsstrafe – und damit (nach der Vorstellung der Staatsanwaltschaft) unter keinen Umständen die Möglichkeit einer Bewährung – im Raume steht, wird Anklage bei der großen Strafkammer des Landgerichtes, ggf. als Schwurgericht oder Wirtschaftsstrafkammer, erhoben.

Zunächst wird die Anklageschrift den Beschuldigten, die nun Angeschuldigte heißen, zugestellt. Dann beginnt das sog. Zwischenverfahren. Darin prüft das Gericht der Hauptsache erneut den sog. Hinreichenden Tatverdacht. Auch in dieser Stage kann der Angeschuldigte durch seinen Strafverteidiger Beweisanträge stellen und versuchen, die Eröffnung der Hauptverhandlung zu verhindern. Viele Rechtsanwälte lassen diese Stage oft restlos verstreichen, weil sie ihr generell keine Erfolgschancen einräumen. Das ist falsch.

Rechtsanwalt und Strafrechtler David Sanker hat bereits oft erfolgreich auch in diesem Stadium ein Verfahren durch Einstellung „erledigt“. Außerdem kann hier bereits ein wichtigse „Signal“ gesetzt werden für die anschließende Hauptverhandlung.

Sollte aus taktischen Gründen ein Schweigen sinnvoll sein oder sollte ein Freispruch aufgrund bestimmter Umstände – z.B. lügende Zeugen – möglich oder der persönliche Eindruck des Angeklagten in der Hauptverhandlung entscheidend sein, kann auch direkt auf eine Hauptverhandlung hingewirkt werden und der Richter bzw. der Vorsitzende wird die Hauptverhandlung eröffnen und mit dem Verteidiger einen Termin vereinbaren. Dann wird eine (meistens) öffentliche Hauptverhandlung geführt.

Diese wird eröffnet durch die Aufnahme der persönlichen Daten des Angeklagten, der Feststellung, dass alle Verfahrensbeteiligten anwesend sind und sodann wird von der Staatsanwaltschaft die Anklage als Eröffnungspladoyer verlesen. In Umfangsverfahren ist es oft ratsam, bereits direkt im Anschluss daran ebenfalls ein sog. Opening-Statement zu halten und die Fallvariante des Angeklagten darzulegen. Dies spart oftmals hinterher in der Beweisaufnahme Zeit und verschafft einen taktischen Ausgleich.

Wenn nicht bereits vorher schon durch vertrauliche Gespräche mit der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht eingeleitet kann direkt zu Beginn einer Verhandlung ein Rechtsgespräch eingefädelt werden mit dem Ziel einer Verfahrensabsprache nach § 257c StPO.

Dieser umgangsprachlich bezeichnete „Deal“ hat oft zum Inhalt, dass Sie als Angeklagter ein vollumfängliches Geständnis ablegen und dafür eine milde Bestrafung erhalten. Diese Verfahrensabsprache soll nach dem Willen des Gesetzes öffentlich stattfinden, was jedoch der täglichen Praxis nur selten entspricht und aus Sicht von Rechtsanwalt David Sanker auch oftmals nicht praktikabel ist.

Sollte es (noch) zu keiner Einigung über die Höhe der Strafe gekommen sein, muss in die Beweisaufnahme eingestiegen werden. Hierbei hat das Gericht meist schon aufgrund der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft diverse Zeugen, Sachverständigen oder andere Beweismittel geladen. Doch auch die Verteidigung hat ein Beweisantragsrecht und sollte von diesem rege Gebrauch machen – je nach Strategie und Verfahrensziel. Die Beweisaufnahme ist eine Kunst für sich und erfordert enorm viel kriminalistisches Gespür und Kenntnis von der Strafprozessordnung.

Außerdem ist das revisionsrechtliche Handwerk unerlässlich: Die fehlerhafte Abweisung von Beweisermittlungsanträgen durch das Gericht stellt einen häufigen Revisionsgrund dar und sollte von der Verteidigung entsprechend im Protokoll vermerkt werden durch spezielle Zwischenrechtsbehelfe.

Am Ende einer Hauptverhandlung, die nicht durch Einstellung beendet werden konnte, stehen die Pladoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Diese Stage ist nicht zu unterschätzen und hat durchaus einen entscheidenden Einfluss auf die Entscheidung des Gerichts.

Nur ein guter Redner und eine besondere Persönlichkeit kann in dieser letzten Stage noch einen Unterschied machen, ob eine Freiheitsstrafe noch zur Bewährung ausgesetzt wird – oder nicht. Wählen Sie Ihren Verteidiger nach geeigneten Kriterien aus! Der Anwalt sollte selbstbewusst und „showtauglich“ sein.

In allen Fällen, die nicht durch einen Freispruch enden, folgt im Anschluss die Strafvollstreckung. Die Staatsanwaltschaft übernimmt wieder die Verfahrenshoheit und hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass Sie Ihre Geldstrafe rechtzeitig und vollständig begleichen. Mit der Staatsanwaltschaft müssen Sie auch die Verhandlungen zur Ratenzahlung führen. Ferner lädt sie die Verurteilten zum Strafantritt im Falle von Haftstrafen und beantragt ggf. einen Haftbefehl für Verurteilte, die sich der Haftstrafe entziehen wollen.

In dieser Stage bieten sich erneut unzählige Verteidigungsmöglichkeiten – Anders als viele Bürger glauben. Ein versierter Strafverteidiger in der Strafvollstreckung und im Strafvollzug ist in der Lage, eine Haftstrafe oder die Auflage aus einem Bewährungsbeschluss spürbar zu verändern und enorme Vorteile herauszuschlagen.

Die Gründe für ein Rechtsmittel in Strafsachen sind vielfältig. Der häufigste Grund ist sicherlich, dass die Verurteilung nicht der Erwartung von Mandant und Verteidigung entsprach. Sofern die erste Instanz beim Amtsgericht (inklusive Schöffengericht) stattfand, besteht ein Wahlrecht zwischen den beiden Rechtsmitteln der Berufung und der Revision.

Der Unterschied besteht darin, dass eine Revision keine neue Beweisaufnahme, keine neue Hauptverhandlung und keine neue Tatsacheninstanz „schafft“, sondern das Urteil „nur“ auf Verfahrensfehler oder materielle Fehler hin überprüft. Die Berufung dagegen ist eine komplette neue „zweite Chance“, weswegen faktisch eine Berufung immer vorzugswürdig gegenüber einer Revision ist. Nach dem Berufungsurteile gibt es dann zusätzlich die Möglichkeit einer Revision bei den Oberlandesgerichten. Bedauerlicherweise gibt es gerade bei den besonders schwerwiegenden Landgerichtsurteilen keine zweite Tatsacheninstanz sondern die Revision zum Bundesgerichtshof (BGH).

Während eine Berufung ähnliche Fähigkeiten wie die Verteidigung in der ersten Instanz erfordert, ist das Revisionshandwerk eine Kunst für sich und gilt – nicht zu Unrecht – als Königsdisziplin der Strafsachen aus Sicht der Juristen. Gefragt sind wissenschaftlicher Scharfsinn und die Kunst, hervorragende Revisionsbegründungen zu schreiben. Hier erscheint oft der „besonnene Bücherwurm“ eine gute Wahl als Verteidiger.

Sollte die Revision – und ggf. die daraufhin noch zusätzlich erhobene Anhörungsrüge – erfolglos geblieben sein, besteht die Möglichkeit einer Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht und danach ggf. noch eine Beschwerde wegen Verletzung von Menschenrechten in Straßbourg. Ähnlich wie bei der Revisionsbegründungsschrift sind hier oftmals Punkte entscheidend, die nur noch „wenig“ mit der zugrundeliegenden Straftat an sich zu tun haben.

Es geht weniger um „lügende Zeugen“, falsche Tatsachen oder „Verhältnismäßigkeit“, als um die Wahrung der Grund- bzw. Menschenrechte und eine Verletzung dieser durch die erkennenden Gerichte. Der sehr abstrakte Stoff erfordert eine enorme Rechtskenntnis und selbstsichere Schreibe. Die durchschnittliche Dauer einer Verfassungsbeschwerde beträgt ca. 1 Jahr.

Obwohl die Wiederaufnahme prozessual „an letzter Stelle“ steht, handelt es sich doch um einen – wenn es gelingt – fulminanten Neuanfang. Die Wiederaufnahme eines Strafverfahrens ermöglicht es, einen Fall „komplett neu aufzurollen“, sofern insbesondere neue Beweismittel oder Tatsachen zur Verfügung stehen, die im ersten „Durchlauf“ nicht bekannt waren. Problem hierbei ist, dass diese Beweismittel durch den Verurteilten selbst beigebracht werden müssen – die Staatsanwaltschaft ermittelt hier nicht (mehr), auch nicht, wenn man ihr Indizien präsentiert. In wie weit ein neuer Beweis erbracht sein muss, ist im Gesetz nicht genau definiert. Die Gerichte gehen hier (leider) sehr restriktiv vor, was bereits kurz nach Inkrafttreten der Strafprozessordnung (Ende des 19. Jahrhunderts) seit Langem von Verteidigern kritisiert wird. Es dürften sich hier jedoch in Zukunft neue Möglichkeiten ergeben.

Das Rechtsanwaltsbüro Sanker vertritt die Auffassung, dass viele Arbeiten, die momentan von Menschen (Rechtsanwälte) erledigt werden, durch intelligente Software ersetzt werden können, sodass wertvolle Ressourcen (Zeit und Geld) für die echte forensisch-kreative Arbeit (z.B. das Finden und Sichern von „privaten“ Beweismitteln) frei werden. Neben der Beschaffung von digitalen Beweisen ist auch die Kooperation mit Detekteien und privaten Nachrichtendiensten in Zukunft mit Sicherheit relevanter.

Dass insofern die Technologie und Maschinisierung (neben anderen Faktoren) dazu führen, dass das staatliche Gewaltmonopol in Frage gestellt wird – und damit indirekt auch das inquisitorische Strafprozessmodell – ist ebenso logisch wie der Umstand, dass das Rechtsanwaltsbüro Sanker sich gerade in dieser spannenden Rechtsmaterie bewegt und zunehmend eine herausragende Stellung im Markt einnimmt.

Die richtige Strategie entscheidet – Warum Sie niemals leichtfertig einen Verteidiger wählen sollten

Strafverteidigung ist eine besondere Tätigkeit von Rechtsanwälten und Hochschulprofessoren. Sie ist kaum vergleichbar mit z.B. der vertraglichen Beratung von reinen Wirtschaftsanwälten und erfordert sicherlich andere Fähigkeiten als die Vertretung in mietrechtlichen Angelegenheiten. Entscheidend ist jedoch nach unserer Auffassung eine kreative Herangehensweise an die jeweilige Verfahrenssituation. Dies hängt auch und gerade mit damit zusammen, welche möglichen Ergebnisse erzielt werden können, was sich der Mandant selber wünscht und wer die jeweiligen Akteure sind. Polizeibeamte, Staatsanwälte und Richter sind Menschen – und damit so individuell und unterschiedlich, wie jeder andere Verhandlungspartner. Die Vorstellung, dass es in jedem Verfahren immer die „gleichen Erfolgsrezepte“ gibt ist falsch. Ein guter Strafverteidiger erkennt früh die „Sollbruchstellen“ im Fall der Staatsanwaltschaft und geht diese direkt an – Manchmal über taktische Manöver und indem er „falsche Fährten legt“. Es gehört aber ebenso zu den Eigenschaften eines guten Strafverteidigers die Grenzen einer Rechtsberatung aufzuzeigen und realistische Ziele zu kommunizieren.

Tragen Sie Ihren Fall bei uns vor und wir entscheiden, ob wir Ihnen helfen können

Wir kennen unsere Stärken – und unsere Schwächen. Es gibt Fälle, die wir nicht bearbeiten, da wir davon überzeugt sind, dass die Verteidigung in einem solchen Fall „von Jedem“ erbracht werden könnte. Wir übernehmen nur Mandate, die eine gewisse Schwierigkeit aufweisen und für die wir absolute Experten sind. So erreichen wir eine stetige Verbesserung unserer Beratungsqualität.

Für eine unverbindliche Einschätzung Ihres Falles empfehlen wir zunächst die elektronische Kontaktaufnahme. Sofern Sie bereits Schriftsätze, Ladungen oder sogar Verurteilungen vorliegen haben, bitten wir Sie, diese zusammen mit dem Vortrag „Ihres Falles“ hier hochzuladen. Wir garantieren eine schnellstmögliche Rückmeldung und verweisen darauf, dass bereits in diesem Zeitpunkt unsere berufliche Schweigepflicht greift – unabhängig davon, ob aus Ihrer Anfrage hinterher ein Mandat für uns entsteht.